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Otlar / 210 X 250

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Fındık Bahçesi / 104 X 150

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Schnee Mit Schatten (Gölgeli Kar ) / 105 X 195

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Sündenfall (Günah elma ) 136 X 206

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Cimen / 150 X 200

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Kara Orman / 149 X 200

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Explosion in der Stille / 348 X 270

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Die Panzer im Wald ( Ormanda Tanklar ) 253 X 213

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Sırat Köprüsü / 240 X 140

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Eşitlik / 240 X 140

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Schwarze Schnee ( Kara Kar ) 250 X 210

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Klimawandel / 187 X 137

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Enviromental Beauty / 140 X 370

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Enviromental Beauty / Detail

 

 

 

 


 

 

 

Im Anthropozän

„Zu sagen, dass die Kunst widersteht, bedeutet also, dass sie ein ständiges Versteckspiel
zwischen der Kraft der sinnlichen Äußerung der Werke und ihrer Bedeutungskraft ist.“
J. Rancière, Ist Kunst widerständig?

Als im Zeitalter von Fortschritt und Wissenschaft die Menschen Natur systematisch als Material erforschten, entdeckten sie auch das Alter der Erde. Sie fanden Namen für die unvordenklich lange Zeit, in der unser Planet wurde, was er ist: eine fragile Heimat für zahllose Lebensformen. Zu Beginn des Kambriums entwickelten sich mehrzellige Lebewesen, die über Jahrmillionen den nackten Stein der Erdoberfläche in vielfältige Landschaften verwandelt haben. Im Kreislauf von Werden und Vergehen entstanden Jahre und Jahreszeiten. Aus einer Linie von Säugetieren entwickelten sich Hominiden. Der zivilisierte Mensch erschien im Holozän. Mit dem Ende der Eiszeit begann vor 12 000 Jahren eine Periode außerordentlicher klimatischer Stabilität, die es Nomaden ermöglichte, sich dauerhaft niederzulassen. Der Mensch nahm einen stets sorgfältig umgrenzten Teil der Natur unter seine Regie. Was folgt, ist Geschichte. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung schrieb der Nobelpreisträger Paul Curtzen, es sei von einem neuen Erdzeitalter auszugehen. Wir lebten im Anthropozän. Bestimmt wird die Epoche dadurch, dass der Mensch nicht mehr nur die Natur prägt, die er bewohnt, sondern die Erde im Ganzen. Das Ökosystem unseres Planeten, ein subjektloses Gleichgewicht eigener Art, stößt auf den Willen seiner mächtigsten Spezies. Nicht die Kollision mit Meteoriten, nicht ein Universum von Naturgesetzen allein, sondern Wünsche und Vorstellungen von Menschen, ihr Hunger nach Wasser, Nahrung und Energie werden in Zukunft die Evolution bestimmen. Die Globalisierung, über deren politische und soziale Folgen alle reden, wird mit lange unabsehbaren Folgen auch eine des Ökosystems Erde sein. Potenziert wird sie durch die (gen-) technischen Möglichkeiten der Gestaltung von Natur. Während bislang in Politik und Gesellschaft die Interessen von Menschen ihren Ausgleich suchten, wird in Zukunft die Stimme einer schweigenden Natur deutlich und rätselhaft dem Fortgang von Zivilisation ihr eigenes Echo beigeben.

Von jeher erschien Natur den Menschen zunächst als das Andere: Sie war das zu bestellende Feld, das zu entdeckende Land, der unermessliche Ozean, das zähmbare Tier. Zu dieser ersten Natur gehört auch der Mensch selber. Als eine zweite Natur entwickelte sich die Kultur: für Menschen eine so selbstverständliche Umgebung wie die weite Landschaft ihrer Erde, mit Regeln und Gesetzen, die wie in der Natur zur Anpassung zwingen. Für den römischen Staatsmann Cicero war die zweite Natur ein anderer Name für Gewohnheiten und Bräuche. Mit der Verdichtung städtischen Lebens und dem Beginn der industriellen Moderne wurde der Begriff einer zweiten Natur zum Ausdruck für das stählerne Gehäuse der Zivilisation. An der Schwelle zum Anthropozän erscheint die dritte Natur. In ihr entwickeln vom Menschen fabrizierte Artefakte eine eigene ökologische Dynamik. Jedes Jahr werden weltweit mehrere hundert Millionen Tonnen Plastik produziert. Ein beträchtlicher Teil davon schwimmt als Müll über die Meere der Welt. Von den Kräften der Natur zermahlen, aber nicht aufgelöst, finden sich Reste davon an allen Küsten der Erde. Vögel bauen inzwischen ihre Nester mit vielerlei artifiziellen Fundstücken, für deren Materialeigenschaften sie keinen Sinn haben. In der Folge vergiften sich unzählige, werden als Jungvögel im elterlichen Nest von Schnüren und Seilen stranguliert oder verenden am Darmverschluss. Im Großen und Ganzen, auf systemischer Ebene, werden sich Klima und Meeresströme, die Bodenerosion und mit dem Monsun ein über Jahrtausende stabiler Rhythmus der Jahreszeiten verändern. Unvorhersehbar ist nicht die Evolution einer dritten Natur, sondern deren Gestalt.

Die Arbeiten Azade Kökers umkreisen als Kunst die Gestalt der kommenden Natur. Ihr Gegenstand ist nicht diese Natur unmittelbar, sondern das Bild von ihr im Horizont der Gesellschaft. Die im Kunstwerk zur Erscheinung gebrachte Landschaft ist kein Idyll. Das Arbeitsmaterial der Künstlerin sind industriell in Dienst genommene, natürliche Prozesse. Azade Köker arbeitet mit chemisch verändertem Papier, das sie als Bildhauerin einsetzt. Weder der Farbe, noch der Fotografie als Abbild gilt ihr direktes Interesse. Großindustriell fabriziertes Fotopapier wird von ihr handwerklich verfremdet: auseinandergenommen, in Form gebracht und neu zusammengesetzt. Ihre Werke entstehen als Montage aus verschiedenen Schichten. Die Transparenz des Materials und seine luzide Farbigkeit sind wesentliche Merkmale für das Verständnis dieser Kunst. Zwischen Bild und Objekt tasten die seriell geformten Arbeiten nach einem Gegenstand, der sich seiner exakten Fokussierung entzieht. Die Unschärfe und Vieldeutigkeit, auf die unser Blick stößt, ist keine bloß formale: sie ergibt sich mit der Offenheit künstlerischen Arbeitens im Angesicht von Komplexität.

Wir sehen Natur als Schichtung. Das Bild der Erde entsteht aus dem Ineinander natürlicher und gesellschaftlicher Prozesse. Die Sedimente unserer Kultur und die Schichten unseres Charakters formen die Stratographie im Anthropozän wie natürliche Ablagerungen und terrestrische Kräfte die Gesteinsschichten früherer Epochen. Als formgebende Bestandteile einzelner Werke lassen sich Schemata unserer kulturellen Evolution entdecken. Für ihre Arbeit „Environmental Beauty“ verwendet Azade Köker den Umriss einer berühmten Zeichnung Da Vincis. Die Skizze des Renaissancekünstlers zeigt einen aufrecht stehenden Mann mit ausgestreckten Extremitäten in zwei sich überlagernden Positionen. Arme und Beine, Scheitel und Sohle berühren zum einen die Seiten eines umgebenden Quadrats, zum anderen einen Kreis, dessen Mittelpunkt exakt im Nabel des ideal proportionierten Körpers liegt. Nabelschau und Anspielung auf die Quadratur des Kreises bei Da Vinci sind kein bloß intellektuelles Projekt geblieben. Der Versuch, das prinzipiell Verschiedene auf einen Nenner zu bringen, kennzeichnet das Streben einer Epoche, die im Zeitalter der Renaissance ihren selbstbewussten Anfang nahm. Im gleichen Jahr, in dem die Zeichnung des Florentiner Künstlers entstand, entdeckte der Genueser Seefahrer Christoph Kolumbus im Auftrag der Spanischen Krone einen neuen Kontinent. Die Weite der Neuen Welt und die Andersartigkeit ihrer Menschen wurden alsbald einer kolonialen Regie unterworfen, deren Grundmuster abendländische Texte vorgaben – religiös und rational zugleich.

Auch motivisch umkreisen die Arbeiten Azade Kökers vieldeutige Analogien. Sie spielen mit der Korrespondenz zwischen Abfall und Sündenfall. Während die religiöse Tradition die Wurzel allen Übels in der menschlichen Abwendung vom göttlichen Willen sieht, ist aus der Perspektive der Moderne Ab-fall nur die unvermeidliche Kehrseite des Fortschritts. Die Existenz von Müll ist nicht naturgegeben. Müll entsteht mit der Funktionslosigkeit von Dingen, deren einzige Bestimmung dem Willen des sie produzierenden Menschen entsprang. Müll gibt es nicht in der Natur, Müll gibt es nur aus der Perspektive von Kultur und dem, was ihre funktionale Logik stört. Die Dritte Natur entsteht als Ineinander und Übereinander der Doppelnatur des Menschen: Kreatur zu sein und Anteil zu haben an der schöpferischen Übernatur von Geist. Der Grundbaustein aller bildhaften Arbeiten Azade Kökers ist ein Schema, der Umriss einer idealen Gestalt. Schemen sind abstrakte Bilder, der sich selbst zum Gespenst gewordene Geist der Moderne, Muster für die Produktion des Immergleichen. Die von der Künstlerin verwendeten Schemata grundieren das Bild der Dritten Natur.

Kunstwerke sind Rätsel. Es geht in ihnen nicht darum, eine gesellschaftliche Problematik oder eine kulturelle Herausforderung zu illustrieren. Kunstwerke wollen vor allem – intensiv und wiederholbar betrachtet werden. Die Künstlerin zeigt uns in ihren sorgfältig komponierten Bildern die Spur ihrer disziplinierten Hand und thematisiert damit unserer Hände Arbeit am Bild der Natur. Im Kunstwerk wird die Auseinandersetzung mit der Zukunft von Natur nicht begrifflich inszeniert, sondern sensibel – vermittelt über die Lust zu sehen und die sinnliche Erfahrung eines Augenblicks. Der Horizont einer solchen Reflexion im Medium von Kunst ist die Begegnung mit unserer eigenen – offenen – menschlichen Natur. Die Erinnerung an unsere Kreatürlichkeit ermöglicht Solidarität mit der äußeren, dem menschlichen Willen unterworfenen Natur. Traditionelle Kunst nahm den Staub der Erde auf und löste ihn als Pigment mit Wasser, Ei und Öl zu den wunderbaren Farben der Malerei. Zeitgenössische Kunst reflektiert die technologische Struktur von Zivilisation und formt daraus ein Bild, in dessen Spiegel wir uns und unseren Taten begegnen können. In den Arbeiten Azade Kökers sehen wir die menschliche Natur als Vektor im Raum der Geschichte.

Das Ergebnis dieser Begegnung ist so vieldeutig wie die plastische Arbeit „Wolke mit Dorn“. Als raumgreifendes, raumbildendes Objekt löst sie sich von der Fläche der Wand und zeigt das Kunstwerk als Flaschenpost auf der Reise in die Zukunft. Die umwickelten Äste und Zweige einer kultivierten Obstplantage erinnern an einen Kokon, aus dem die alte Natur schmetterlingsgleich verwandelt entschlüpfen kann. Während in den Fotoarbeiten Azade Kökers die Darstellung von Natur unter der Maske skelettierter Schädel erscheint, entfaltet diese Skulptur eine irritierende Schönheit. Sie verkörpert als Rätsel die Botschaft, dass Natur nicht mehr unabhängig vom Menschen gedacht werden kann. Sie ist auch nicht mehr nur das Andere von Kultur. Stattdessen wird sie – innen wie außen – als plastische Natur erfahrbar. Mit uns selbst werden wir – durch unsere Lebensweise wie durch die übernatürliche Vermehrung der Spezies Mensch – in Zukunft die Erde im Ganzen gestalten. Das Anthropozän ist das plastische Zeitalter. In ihm erscheint die Dritte Natur. Nicht ein kommender Gott, sondern eine neue Gestalt des Irdischen steht sichtbar am Horizont. Im Spiegel von Kunst sehen wir, fremd und verführerisch zugleich, dessen schillernde Facetten.

Marc Wrasse

 

 

 

 

 

 

 


Antroposen Çağı’nda

Sanatın direnmesi; sanatın, eserin duyumsal tezahürünün gücü ile anlamsal gücü arasında bitmeyen bir saklambaç oyunu olduğu anlamında gelir.
J. Rancière, Sanat direnir mi?

Bilim ve ilerleme çağında, insanlar doğayı sistemli bir şekilde araştırırken dünyanın yaşını da keşfettiler. Evrenimizin bugünkü halini aldığı, başka bir deyişle sayısız yaşam formu için kırılgan bir yuvaya dönüştüğü akıl almaz uzunluktaki zamanlar için isimler buldular. Kambriyen dönemin başlangıcında, milyonlarca yıl içinde yeryüzünün çıplak kayalıklarını farklı özelliklere sahip arazilere dönüştürecek olan çok hücreli canlılar gelişti. Oluş ve yokoluş döngüsünde, yıllar ve mevsimler meydana geldi. Memelilerin bir kolundan hominidler evrildi. Uygar insan, Holosen evrede belirdi. Günümüzden 12 bin yıl önce, Buzul Çağı’nın sona ermesiyle birlikte, göçebelerin yerleşik hayata geçişini mümkün kılan sıradışı bir iklimsel denge dönemi başladı. İnsan, doğanın daima özenle sınırlanmış bir bölümünü idaresi altına aldı. Ardından, tarih başladı. Milattan sonra 21. yüzyılın başlagıcında, Nobel Ödülü sahibi Paul Curtzen yeni bir jeolojik çağın başladığını yazdı. Artık Antroposen Çağı’nda yaşıyoruz. Bu çağın özelliği, bundan böyle insanin yalnızca bulunduğu bölgenin doğasını değil, tüm yeryüzünü etkiliyor olmasıdır. Gezegenimizin ekosistemi, kendine özgü, öznesi olmayan bu denge, en güçlü türünün istekleriyle karşı karşıya. Gelecekte, evrimi yalnızca göktaşlarıyla çarpışmalar, doğa yasalarına uyan evren değil; insaların arzuları ve fikirleri, suya, besine ve enerjiye açlığı da belirleyecek. Herkesin politik ve toplumsal sonuçlarını tartıştığı küreselleşme, uzun vadede öngörülemeyecek sonuçlarıyla, yeryüzünün ekosisteminin de küreselleşmesi demek aynı zamanda. Bu küreselleşme, doğayı dönüştürmek için geliştirilen (gen-) teknolojik imkanlarla destekleniyor. Bugüne kadar politik ve toplumsal alanda insanların menfaatleri kendi karşılıklarını arıyordu, gelecekte ise sessiz doğanın sesi gerek açık açık gerekse de gizemli bir şekilde uygarlığın seyrine kendi yankısını ekleyecek.

Doğa, geçmişten beri öncelikle öteki olarak görünmüştür insana: Doğa, sürülecek tarlaydı, keşfedilecek diyar, ucu bucağı olmayan okyanus, evcilleştirilebilir hayvandı. Bu ilk doğaya bizzat insan da dahildir. İkinci bir doğa olarak, kültür gelişmiştir: Doğadaki gibi uyum sağlama zorunluluğu doğuran kuralları ve yasaları ile, insanlar için yeryüzünün engin arazileri kadar doğal bir çevre. Romalı devlet adamı Cicero’ya göre, bu ikinci doğa gelenek ve göreneklerin bir diğer adıydı. Kentsel hayatın yoğunlaşması ve endüstriyel modernitenin saheye çıkmasıyla birlikte, ikinci doğa kavramı uygarlığın çelikten kabuğunun ifadesine dönüştü. Antroposen Çağı’nın arifesinde üçüncü bir doğa belirdi. İnsanlar tarafından fabrikalarda üretilen yapay nesneler, bu doğa içinde kendine özgü ekolojik bir dinamik yarattı. Her yıl dünya çapında birkaç yüz milyon ton plastik üretiliyor. Bu miktarın önemli bir kısmı dünyanın denizlerinde çöp olarak yüzüyor. Bunlar doğal güçler tarafından öğütülüyor, fakat çözünemiyor. Bu yüzden dünyanın bütün kıyılarında atıklar bulunuyor. Bu arada kuşlar yuvalarını maddi özelliklerini bilmedikleri, buldukları türlü türlü yapay parçadan yapıyor. Sonuç olarak sayısız kuş zehirleniyor; daha yavruyken, ailesinin yaptığı yuvada kordon ve sicimler yüzünden boğuluyor ya da bağırsak tıkanmasından ölüyor. Genel düzlemde, sistem çapında bakıldığında, hava ve okyanus akımları, erozyonlar ve muson rüzgarlarıyla birlikte mevsimlerin bin yıldan uzun süren kararlı ritmi değişiyor. Öngörülemeyen şey üçüncü bir doğanın evrimi değil, bu doğanın biçimidir.

Azade Köker’in çalışmaları, birer sanat eseri olarak, gelecekteki doğanın biçimi etrafında dönüyor. Doğrudan bu doğayı değil, bu doğanın toplumun ufkundaki imgesini konu alıyor. Eserlerinde gün yüzüne çıkardığı manzara pek de idil değil. Sanatçının çalışma malzemesini endüstriyel olarak işe koşulmuş doğal süreçler oluşturuyor. Azade Köker kimyasal olarak değiştirilmiş kağıtla çalışıyor ve kağıdı bir heykeltıraş gibi işliyor. İlgisinin odağında ne renk ne de bir suret olarak fotoğraf var. Büyük sanayide üretilmiş fotoğraf kağıdını elle işleyerek yabancılaştırıyor:  Kağıdı parçalarına ayırıyor, biçim veriyor ve yeniden birleştiriyor. Eserleri, farklı katmanlardan oluşan montajlar olarak çıkıyor karşımıza. Malzemenin transparanlığı ve renklerinin berraklığı bu sanatsal kavrayışın en önemli karakteristiğini oluşturuyor. Seri olarak biçimlendirilmiş çalışmalar, üzerine tam anlamıyla odaklanmaya izin vermeyen bir konuyu, imge ve obje arasında el yordamıyla arıyor. Bakışımızın karşılaştığı belirsizlik ve çokanlamlılık salt biçimsel düzlemde kalmıyor: Bu durum, eserlerin karmaşıktan ziyade açık niteliğiyle kendini ele veriyor.

Doğayı katmanlaşma olarak görüyoruz. Yeryüzünün imgesi, doğal ve toplumsal süreçlerin iç içeliğinden doğuyor. Doğal tortuların ve karasal güçlerin önceki çağların katmanlarını biçimlendirmiş olması gibi, kültürümüzün tortuları ve karakterimizin katmanları da Antroposen Çağı’ndaki bu katman araştırmasını biçimlendiriyor. Her bir eserde biçimlendirici bileşen olarak kültürel evrimimizin şemasını bulmak mümkün. “Environmental Beauty” (Çevresel Güzellik) adlı çalışmasında Azade Köker, Da Vinci’nin ünlü bir çiziminin taslağını kullanıyor. Rönesans sanatçısının eskizi, kollarını ve bacaklarını açmış dik duran bir erkeği, üst üste binmiş iki pozisyonda gösterir. Kollar ve bacaklar ile baş ucu ve ayak tabanları, pozisyolardan birinde erkeğin çevresini kuşatan bir karenin kenarlarına; diğerinde ise ideal olarak oranlanmış bedenin göbeğiyle merkezi tam olarak çakışan bir daireye temas eder. İçebakış ve daireyi kareye dönüştürme anıştırması, Da Vinci’de salt entelektüel bir proje olarak kalmaz. Esas itibariyle farklı olanları bir paydada eşitleme çabası, mağrur başlangıcını Rönesans devrinde yaşayan bir çağın hedefini karakterize eder. Floransalı sanatçının bu çiziminin ortaya çıktığı yıl, Cenevizli denizci Kristof Kolomb, İspanya Kralı’nın görevlendirmesiyle yeni bir kıta keşfetti. Bu Yeni Dünya’nın enginliği ve insanlarının farklılığı, ana modeli Avrupalı’ların hem dini hem de rasyonel metinlerinde hazır bulunan sömürgeci bir yönetime tabi kılındı.

Azade Köker’in çalışmaları motif açısından da çokanlamlı analojiler etrafında dönüyor. Analojileri, atık ile cennetten atılma arasındaki benzeşmelerle oynuyor. Dinsel gelenek bütün kötülüklerin kökenini insanın tanrısal iradeden yüz çevirmesinde görürken, modernliğin bakış açısından atık, yalnızca ilerlemenin kaçınılmaz diğer yüzüdür. Çöpün varlığı doğanın emri değildir. Çöp, kaderi yanlızca onları üreten insanın iradesine bağlı olan şeylerin işlevsiz kalmasıyla oluşur. Çöp doğada bulunmaz, çöp yalnızca kültür ve kültürün araçsal aklının zarar verdiği şey açısından vardır. Üçüncü Doğa, insanın çifte doğasının, hem bir mahluk olmanın ve hem de tinin yaratıcı yüksek doğasında pay sahibi olmanın iç içeliği ve üst üsteliği olarak ortaya çıkar. Azade Köker’in görsel çalışmalarının tamamının temel yapıtaşı bir şema, ideal bir biçimin taslağıdır. Şemalar soyut imgelerdir, modernliğin bizatihi hayalete dönüşen tinidir, hep aynı olanın üretimi için bir modeldir. Sanatçının kullandığı şemalar, Üçüncü Doğa’nın resminin astarını oluşturmaktadır.

Sanat eserleri birer bilmecedir. Sanat eserlerinde toplumsal bir sorunun veya kültürel bir meydan okumanın açık açık görselleştirilmesi söz konusu değildir. Sanat eserleri her şeyden önce yoğun ve tekrarlanabilir bir biçimde incelenmeyi talep eder. Azade Köker, özenle kompoze ettiği resimlerinde, disiplinli ellerinin izlerini gösteriyor bize ve ellerimizin doğanın imgesi üzerindeki görevini tartışmaya açıyor böylece. Doğanın geleceği hakkındaki tartışma, sanatta kavramsal olarak yürütülmez; duyarlılıkla haz üzerinden görmeyi ve bir anın duyusal olarak deneyimlenmesini sağlar. Sanat mecrasındaki böylesi bir refleksiyonun ufku, kendi –açık– insan doğamızla yüzleşmektir. Mahluk olduğumuzu hatırlamak, dışımızda duran, insani iradeye tabi doğa ile dayanışmanın önünü açar. Geleneksel sanat yeryüzünün tozunu alır; su, yumurta ve yağ ile pigment olarak çözerek resim sanatının olağanüstü renklerine dönüştürürdü. Çağdaş sanat ise uygarlığın teknolojik yapısını yansıtır ve buradan, aynasında kendimizle ve eylemlerimizle yüzleşebileceğimiz bir imge yaratır. Azade Köker’in eserlerinde, insan doğasını tarihin uzayındaki bir vektör olarak görürüz.

Bu karşılaşmanın etkisi, plastik bir eser olan “Wolke mit Dorn“ (Dikenli Bulut) kadar çokanlamlıdır. Söz konusu çalışma, hacim kaplayan ve hacim yaratan bir obje olarak duvarın yüzeyinden çıkar ve eseri, geleceğe seyahat eden bir potkal gibi gösterir. İşlenmiş bir meyve plantasyonunun etrafı saran dal ve budakları, içinden eski doğanın kelebek gibi dönüşüme uğrayarak çıkabileceği bir kozayı andırır. Azade Köker’in fotoğraf çalışmalarında doğa tasviri iskelete dönmüş kafatası kisvesi altında görünürken, bu heykel kafa karıştırıcı bir güzellik sergiler. Doğanın artık insandan bağımsız düşünülemeyeceği mesajını bir bilmece olarak cisimleştirir. Doğa artık yalnızca kültürün ötekisi de değildir. Plastik doğa olarak –hem içeride hem de dışarıda– deneyimlenebilir. Gelecekte kendi başımıza –hem yaşam tarzımızla hem de insan türünün nüfusunun olağanüstü artışıyla– dünyayı tümden şekillendireceğiz. Anroposen Çağı, plastik evredir. Üçüncü Doğa bu evrede belirmiştir. Yeni bir tanrı değil, dünyevi varlıkların yeni bir biçimi duruyor ufukta. Sanatın aynasında, dünyevi olanın hem yabancı hem de ayartıcı, renk renk parıldayan çehrelerini görüyoruz.   

 

Marc Wrasse
Çev.: Orhan Kılıç

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